Einweg Email

Einweg-Email: Spam durch weitere Email-Adressen vermeiden

Bei der Nutzung des Internet stößt man immer wieder auf die Notwendigkeit, sich bei der einen oder anderen Seite registrieren zu müssen. Ob es sich dabei um ein Forum handelt, bei dem man sich unter einem Nickname mit anderen Usern austauschen möchte oder um eine Seite, die manche Inhalte nur für registrierte Mitglieder freigibt: Bei einer solchen Registierung geht man immer das Risiko ein, später unter der angegebenen Emailadresse mit Werbemails und anderem Spam bombadiert zu werden. Hier bietet sich als Alternative dazu, eine 2. E-Mail zu erstellen, die Nutzung eines Dienstleisters für Einweg-Email an. Dabei handelt es sich um Email-Adressen, die speziell für diesen und ähnliche Zwecke geschaffen wurden.

Die entsprechenden Emailadressen sind also darauf ausgelegt, den nervigen Spam von den echten Emailadressen des Nutzers fernzuhalten. Damit hier möglichst nur ankommt, wofür sie gedacht sind: Echte Nachrichten von echten Menschen. Für Spambots und andere Nervensägen heißt es dann in Zukunft: Wir müssen leider draußen bleiben!

Wie lässt sich ein Dienstleister für Einweg-Email nutzen?

E-Mail: Anbieter und Software

Meist muss der Nutzer bei dem entsprechenden Service nicht einmal ein Konto registrieren: Es reicht oft schon aus, etwa bei der Anmeldung in einem nicht unbedingt vertrauenswürdig erscheinenden Forum eine Adresse der Form ausgedachte_Mailadresse@wegwerf-dienstleister-domain.de einzugeben. Diese empfängt dann die zur Nutzung des Forums benötigten Daten. Diese Daten können dann in Form der entsprechenden Email meist für wenige Minuten abgerufen werden, bevor die Mail automatisch gelöscht wird. Wenn die Accounts zu den kostenlosen Wegwerf-Mailadressen öffentlich ohne Passwort zugänglich sind, kann dies allerdings bedeuten, dass im Prinzip jeder Nutzer, dem die entsprechende Einweg-Emailadresse bekannt ist, etwa mit der Passwort-Wiederherstellungs-Funktion den entsprechenden Forenaccount übernehmen kann. Aus diesem Grund haben einige Anbieter weitere Sicherheitsvorkehrungen entwickelt, die solche unerwünschten Nebeneffekte verhindern sollen. Man sollte Einweg-Email aber trotzdem möglichst nicht für private persönliche Daten oder andere wichtige oder vertrauliche Informationen nutzen.

Einweg-Email
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Einweg-Emailadressen sind darauf ausgelegt, nervigen Spam von den echten Adressen des Nutzers fernzuhalten

Spambots und Online-Betrüger arbeiten vergeblich

Wenn nun weiterer Spam unter der genutzten Adresse eintrifft, so macht dies überhaupt nichts: Dieser wird dann, ebenso wie alle anderen eintreffenden Emails, nach einer kurzen Zeitspanne automatisch entsorgt. Außerdem ist der Nutzer sowieso meist über alle Berge und kehrt nicht mehr zurück. Denn Einweg-Email ist nun einmal, wie der Name schon sagt, nur zur einmaligen Anwendung gedacht. So lassen sich die ernsthaft genutzten primären Emailadressen effektiv vor zu vielen Werbebotschaften und anderem Spam schützen.

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