Freemailer: Kostenlose E-Mail-Adresse einrichten

Für Privatpersonen sowie die Nutzung von Internet-Diensten wie Foren, Sozialen Netzwerken und Online-Shops empfiehlt es sich, einen Free Email Account zu registrieren. Kostenlose E-Mail-Adressen werden von zahlreichen inländischen und internationalen Providern angeboten und sind in Minutenschnelle registriert. Um sich zu refinanzieren, blenden die Anbieter in den Postfächern Werbung ein oder bieten kostenpflichtige Zusatzdienste an, mit denen sich der Account um verschiedene Services erweitern lässt. Dazu zählt zum Beispiel die Nutzung einer eigenen E-Mail Domain oder SMS-Benachrichtigungen bei eingehenden Mails. Was den Umfang der kostenlosen E-Mail-Accounts angeht, unterscheiden sich die Angebote der einzelnen Provider deutlich voneinander.

Die meisten bieten viel mehr als den reinen Empfang und Versand von E-Mails und locken User mit einem Rundum-sorglos-Paket.

Vom integrierten Virenschutz bis zum Cloud-Speicher

E-Mail: Anbieter und Software

Bei einem Free Email Account gehört heute bei allen Anbietern ein integrierter Viren- und Spamschutz zur Grundausstattung. Große Unterschiede gibt es hingegen bei dem Speicherplatz, den Anbieter wie AOL, Freenet, Gmail, GMX, T-Online, Web.de, Yahoo & Co. ihren Freemail-Kunden einräumen. Die Angebote reichen von wenigen Gigabyte bis hin zu unbegrenztem Speicher. Sofern keine großen Anhänge empfangen werden, ist das Speicherangebot bei allen Anbietern so groß, um keine einzige E-Mail mehr löschen zu müssen. Einige Anbieter verknüpfen den Free Email Account zudem ohne Zusatzkosten mit einem Cloud-Speicher. Dadurch lassen sich Dateien wie Fotos, Videos und Dokumente auf dem Onlinespeicher ablegen und können direkt aus dem Account heraus ausgewählt und versendet oder aber auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets betrachtet werden.

Free Email-Account
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Bei Free-Email-Accounts gehört ein integrierter Viren- & Spamschutz zur Grundausstattung.

Fast alle Anbieter von Gratis-Mailadressen bieten Account-Inhabern zusätzliche Komfort-Funktionen wie ein Adressbuch oder einen Kalender. Den mobilen Zugriff auf E-Mails über eine separate Smartphone-App für iPhone und Android haben ebenfalls so gut wie alle Freemail-Provider im Angebot. Anders sieht es mit der Verwaltung des Accounts über eine Desktop-Software aus.

POP3, SMTP und IMAP

Wer seinen E-Mail-Account mit einer Desktop-Software wie Thunderbird oder Outlook verwalten möchte, kann dies bei nahezu allen Anbietern über POP3 / SMTP tun. Anders sieht es mit dem komfortablen IMAP-Protokoll aus. Mit dem Internet Message Access Protocol verbleiben Mails, die mit einer Desktop-Software gelesen werden, auf dem Server des Mail-Providers. Das spart Speicherplatz, wird aber nur von wenigen Anbietern unterstützt. Einige erlauben die Nutzung von IMAP nur für mobile Applikationen oder aber verlangen eine Extragebühr für die Verwendung des Protokolls.

Verschlüsselung und Datenschutz

Spätestens seit den Abhörskandalen der NSA haben alle Anbieter kostenfreier E-Mail-Adressen in Sachen Datenschutz und Verschlüsselung nachgebessert. Die Verschlüsselung beim Log-in mittels SSL/TLS gehört heute zum Standard, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aber noch nicht. In puncto Datenschutz haben die inländischen Anbieter die Nase vorn, da sie ihre Server innerhalb von Deutschland betreiben und damit auch den strengen deutschen Datenschutzrichtlinien unterliegen. Für einmalige Registrierungen in Foren oder bei Gewinnspielen empfiehlt sich die Verwendung einer Wegwerf-Adresse. Diese temporäre E-Mail-Adresse dient nur zum Empfang von Bestätigungslinks und verfällt nach wenigen Minuten wieder. Diese Einweg-Adressen haben den Vorteil, dass man später nicht mit Spam überflutet wird.

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