Homepage Baukasten

Die besten Homepage-Baukästen

Mit Homepage Baukästen ist es möglich, ohne Kenntnisse von HTML, CSS oder Programmiersprachen eine moderne Homepage zu gestalten. Die Anbieter stellen ihre Software zur Erstellung von Webseiten häufig in der Basisversion sogar gratis zur Verfügung, zahlen müssen Sie nur für einzelne Profi-Funktionen.

Homepage Baukästen

Der verwendete Editor funktioniert in der Regel ähnlich den gängigen Office Anwendungen wie Word oder Excel und erklärt sich fast von selbst. Bei der Gestaltung der eigenen Webseite verwandelt der Editor dann automatisch die eigenen Ideen in komplexen HTML-Code, der dann im Browser als echte Internetseite dargestellt wird.

Homepage-Baukasten
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Bei der Gestaltung der Webseite verwandelt der Editor die Ideen in komplexen HTML-Code.

Die besten Homepage-Baukästen

Bei der Suche nach einem Homepage Baukasten, der auf die individuellen Ansprüche des Nutzers zugeschnitten ist, trifft man auf eine schier unglaubliche Anzahl verschiedener Anbieter. Wer in einer Suchmaschine die Stichworte "Homepage Baukasten" eingibt, wird mit dem unübersichtlichen Angebot schnell überfordert sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich über die jeweiligen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Anbieter zu informieren, um so für sich selbst die optimale Lösung zu finden. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der interessantesten Anbieter sowie eine Beschreibung der jeweiligen Features.

Jimdo: Kostenlos & intuitiv

Einer der bekanntesten Anbieter ist die deutsche Firma Jimdo aus Hamburg. Gegründet im Jahr 2007 arbeitet Jimdo kontinuierlich an der Weiterentwicklung des hauseigenen Homepage Baukasten. Seit Sommer 2013 sind Zugriff und Bearbeitung der eigenen Webseite nicht nur mittels PC, sondern dank einer entsprechenden App auch über Smartphone oder Tablet möglich. Neue Benutzer werden mit Hilfe eines Einführungsvideos schnell an die wichtigsten Schritte heran geführt und können somit binnen kürzester Zeit erste Ergebnisse in der Erstellung der eigenen Webseite präsentieren.

Domain und Webspace kostenlos

Dabei bietet Jimdo verschiedene Preismodelle, von denen die Basisvariante vollkommen kostenlos ist. Auf einer Wunschdomain, welche mit .jimdo.com endet, ist die eigene Webseite sofort online einsehbar und kann direkt editiert werden. Nach der Anmeldung mit den Benutzerdaten wird auf Jimdo mit einfachsten Funktionen gearbeitet. Per Drag and Drop können Bilder und andere Elemente bequem an die gewünschte Stelle gezogen werden. Bereits voreingestellte Beispielelemente lassen sich durch wenige Klicks schnell editieren und den eigenen Vorstellungen anpassen. Neben dem Einführungsvideo hilft eine kurze Tour dem Neuling dabei, sämtliche Funktionen kennen zu lernen.

Intuitiv aber eingeschränkt

Die Benutzung von Jimdo ist ausgesprochen intuitiv und wird auch für absolute Laien einfach zu erlernen sein. Schnell und unkompliziert lassen sich Farbe, Schriftart und Inhalte der eigenen Homepage konfigurieren. Problematisch wird es, wenn Darstellung und Anordnung bestimmter Elemente verändert werden sollen. So ist man immer auf die vorgefertigten Designs beschränkt und hat keine Möglichkeit, seinen eigenen Vorstellungen freien Lauf zu lassen. Eine Bearbeitung des Footers ist beispielsweise nahezu unmöglich.

Weebly: Dürftiger deutschsprachiger Support

Im Jahr 2007 wurde Weebly in San Francisco gegründet und erhielt bereits im folgenden Jahr eine Auszeichnung der TIME als eine der 50 besten Webseiten. Der Homepage Baukasten von Weebly verspricht auf einfachste Art und Weise und in kurzer Zeit eine Webseite erstellen zu können. Dabei besticht die Software vor allem durch eine übersichtliche Benutzeroberfläche, welche vorrangig durch eine Toolbar im oberen Fensterbereich gesteuert wird. Auch hier können mittels Drag and Drop Funktion Bilder, Textabschnitte oder andere Elemente an die gewünschte Position gezogen werden.

Zwar ist die Bedienung von Weebly in seinen Grundfunktionen sehr einfach, doch stößt jeder bei der Erstellung der eigenen Webseite einmal auf Fragen und Probleme. Während sich Weebly vor allem in den USA größter Beliebtheit erfreut, ist die Community in Deutschland eher klein. Auf schnelle Hilfe in Foren oder durch den direkten Kundensupport wartet man deshalb gelegentlich vergeblich.

Jux: Vielfältige Möglichkeiten

Das Konzept hinter dem Homepage Baukasten Jux wurde im März 2011 veröffentlicht. Interessant bei diesem Tool ist die Konzentration auf die Community. Mit Hilfe einer Sharing-Funktion lässt sich die selbst gestaltete Webseite sämtlichen Nutzern von Jux als Vorlage zur Verfügung stellen. Auf diese Weise entsteht eine unglaubliche Vielzahl an Templates und Designvorlagen, welche von jedem User genutzt werden können. Wem die verschiedenen Vorlagen der Community zu künstlerisch sind, bietet Jux natürlich auch hauseigene Templates an, welche bei der Erstellung einer Webseite als solide Grundlage dienen können.

Mit Jux können Webseiten auf verschiedene Arten erstellt werden. Während dem unerfahrenen Nutzer Funktionen wie Drag and Drop und visuelle Editoren zur Verfügung stehen, können erfahrenere Homepagebastler auch direkt in den CSS- und HTML-Code eingreifen, um dort jede gewünschte Änderung vorzunehmen. Die Kombination aus zahlreichen Vorlagen sowie zusätzlich der Option, den Quellcode zu editieren, bietet eine der besten Möglichkeiten, eine Webseite vollkommen den eigenen Ansprüchen anzupassen.

Der Support und das Tool von Jux beschränken sich jedoch ausschließlich auf die englische Sprache.

Moonfruit: Begrenzte Möglichkeiten

Moonfruit war eines der ersten Tools, mit dem den Nutzern eine einfache Gestaltung auf Flash basierender Webseiten ermöglicht wurde. Verschiedene Preismodelle decken hierbei die Bedürfnisse und Ansprüche unterschiedlicher Homepageersteller ab. Eine kostenlose Probeversion ermöglicht zudem einen guten Einblick in die Funktionen der Software.

Simple Bedienung

Die Bedienung von Moonfruit ist simple und führt intuitiv zum gewünschten Ergebnis. Dennoch leidet das Tool unter gewissen Problemen, die zu frustrierenden Momenten führen können. Ein Beispiel hierfür sind die Bildergalerien, welche sich nicht eindeutig beschriften und somit kategorisieren lassen. Eine Navigation durch ein ganzes Bilderarchiv kann dadurch sehr unübersichtlich werden. Auch der Zugriff auf den Code von HTML und CSS ist sehr beschränkt und deshalb nur bedingt von wirklichem Nutzen. Nichtsdestotrotz lassen sich mittels des WYSIWYG-Editors und einer Drag and Drop Funktion relativ schnell ansehnliche Flash Webseiten erstellen.

Flash und SEO

Wem die Optimierung der eigenen Homepage für Suchmaschinen (SEO für Search Engine Optimization) wichtig ist, der wird mit Moonfruit an seine Grenzen stoßen. Zwar unterstützt das Programm den Nutzer in der optimalen Gestaltung hinsichtlich Suchmaschinen, jedoch sind derartige flashbasierte Webseiten deutlich schwieriger auf hohe Rankingpositionen zu bringen. So muss die mit Moonfruit erstellte Homepage beispielsweise für jede Suchmaschine abgesehen von Google eigenhändig angemeldet werden.

SnapPages: Wie mit Office

Ein weiterer Homepage Baukasten für eine Flash-Webseite stellt das Tool SnapPages dar. Auf den ersten Blick scheint es durch eine nur geringe Anzahl von Templates und Designvorlagen in seinem Umfang sehr eingeschränkt. Dennoch überrascht SnapPages mit Funktionen, wie der Einbindung eines Kalenders, Fotogalerien oder auch einem eigenen Blog, welche bei anderen Anbietern erst durch einen erhöhten Kostenaufwand ermöglicht werden.

Praktischer Assistent

Beginnt man die eigene Webseite mit SnapPages zu erstellen, wird man von einem hilfreichen Assistenten durch die ersten Schritte geleitet. In wenigen Steps wird so das Grundgerüst der Homepage aufgebaut, welches anschließend mit Inhalten gefüllt werden kann. Das Editieren der Inhalte erinnert dabei stark an verschiedene Office-Anwendungen und geht dem geneigten PC-Nutzer somit leicht von der Hand.

HTML und Flash

Die durch SnapPages gestalteten Webseiten zeigen sich letztendlich als eine Kombination aus Flash- und HTML-Blöcken. Während Texte und Menüleisten als HTML-Inhalte vorliegen, werden Bilder, Videos und andere grafische Elemente mittels Flash angezeigt. Diese Vorgehensweise erweist sich als äußerst praktisch, da Suchmaschinen so keine Probleme haben, den tatsächlichen Inhalt einer Webseite zu erfassen und entsprechend zu bewerten.

Edicy: Nur das Nötigste

Die Besonderheit von Edicy ist eindeutig der Fokus auf die Mehrsprachigkeit einer Homepage. Mit 16 verschiedenen integrierten Sprachen ist Edicy der optimale Homepage Baukasten für all diejenigen, die ihre Webseite in verschiedenen Sprachen präsentieren wollen. Der estländische Entwickler ermöglicht es dem Nutzer direkt nach der Anmeldung mit dem Aufbau der eigenen Homepage zu beginnen.

Die Funktionen von Edicy beschränken sich auf die grundlegendsten Elemente: ein Blogmodul sowie die Einbindung von Bildergalerien dienen dem Ersteller einer Homepage als Funktionen zur Gestaltung der eigenen Internetpräsenz. Aufgrund dieses stark eingegrenzten Funktionsumfangs lässt sich Edicy intuitiv und leicht bedienen. Wer über das notwendige Know-How verfügt hat darüber hinaus aber auch die Möglichkeit, in den Quellcode eines Templates zu blicken, um diesen gemäß den eigenen Vorstellungen zu editieren. Die Darstellung der Webseite in verschiedenen Sprachen bietet sich vor allem für Unternehmen an, die ein internationales Publikum bedienen und sich deshalb mehrsprachig im Internet präsentieren wollen.

Webs: Unter stetiger Entwicklung

Der Homepage Baukasten von Webs.com zeichnet sich durch unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten aus. Die bereits integrierte Verwaltung von Mitgliedern eignet sich zum Aufbau einer Community oder auch für Webseiten von Vereinen. Über die Kalenderfunktion können darüber hinaus Termine und Veranstaltungen geplant und allen Mitgliedern übersichtlich angezeigt werden. Ein eigenes Wiki zur Erklärung der wichtigsten Funktionen erleichtert Neulingen von Webs den Einstieg in die Webseitenerstellung.

Die Software von Webs befindet sich kontinuierlich in der Entwicklung und ist somit stets zeitgemäß und auf dem neusten Stand der technischen Möglichkeiten. Dabei wird besondere Rücksicht auf Anregungen und Kritik direkt aus der eigenen Community genommen, welche im hauseigenen Forum Verbesserungsvorschläge anbringen kann. Hieraus folgt ein enormer Funktionsumfang, der sämtlichen Userwünschen gerecht werden soll. Problematisch hierbei ist, dass die Einarbeitungszeit in die Software relativ hoch ist, sofern man wirklich alle gegebenen Funktionen beherrschen will.

Ein Assistent hilft zwar bei der Gestaltung des Grundgerüsts einer Homepage, die anschließende Bearbeitung fällt jedoch etwas komplexer aus. Wer gewillt ist, sich in die zahlreichen Möglichkeiten von Webs einzuarbeiten, hat sicherlich einen umfangreichen Homepage Baukasten mit verschiedensten Möglichkeiten zur Hand. Absoluten Laien in der Webseitenerstellung ist Webs allerdings nur sehr bedingt zu empfehlen.

Cabanova: Schlicht und einfach

Bereits seit 2001 gibt es den Homepage Baukasten von Cabanova, welcher zu den ältesten Vertretern seiner Art zählt. Aufgrund der inzwischen langen Zeit der Weiterentwicklung bietet Cabanova ein solides System, mit dem namhafte Firmen wie der Autohersteller Hyundai oder die Mobilfunkgröße Vodafone arbeiten. Verschiedene Preismodelle sowie eine Auswahl von über 1.000 Designvorlagen stellen für jeden Anspruch das passende Angebot zur Verfügung.

Der eigentliche Arbeitsbereich von Cabanova ist komplett über Flash zu nutzen. Zwar erscheint das Design dieses Backends (Arbeitsbereich, welcher vom Leser einer Seite nicht einzusehen ist) nicht sonderlich zeitgemäß, jedoch ist es auch nicht unnötig überladen. Gut strukturiert findet man als Nutzer schnell und intuitiv die gewünschten Funktionen und Möglichkeiten zur Gestaltung der eigenen Webseite. Textbausteine, Bilder, Galerien, Videos und diverse Plugins lassen sich ebenso wie Audiodateien unkompliziert einbinden. Die so kreierte Webseite wird ebenfalls vollständig in Flash dargestellt. Vorteil des deutschsprachigen Unternehmens ist zudem der hervorragende Support, welcher auch telefonisch auf schnellstem Wege Problemlösungen anbietet.

1&1 Do-It-Yourself Homepage: Für jede Branche

Im Jahr 2009 ließ sich das Unternehmen 1&1 einen eigenen Homepage Baukasten von der Firma Jimdo anliefern, um diesen selbständig weiter zu entwickeln. 2011 gewann der Do-It-Yourself Homepage Baukasten den Innovationspreis IT. Vor allem kleinere Firmen und Betriebe greifen auf das praktische Tool von 1&1 zurück, da sich in kürzester Zeit geeignete Webseiten erstellen lassen.

Der größte Unterschied zum ursprünglichen Produkt von Jimdo zeigt sich bei 1&1 durch eine enorme Vielzahl an Templates und vorgefertigten Designs. Mit der Zielgruppe kleiner Unternehmen aus sämtlichen Arbeitsgebieten bietet der Do-It-Yourself Baukasten unterschiedliche Designs für sämtliche Branchen an. Fahrradläden, Schlosser- oder Malerbetriebe finden direkt ein geeignetes Template, dass ihr Geschäft gut repräsentiert. Mit wenigen Handgriffen lassen sich den passenden Vorlagen unkompliziert und intuitiv die entsprechenden Informationen über das eigene Unternehmen hinzufügen. So eignet sich der 1&1 Do-It-Yourself Homepage Baukasten vor allem für wenig erfahrene Homepagebetreiber, die auf einfachstem Wege eine Präsenz im Internet erschaffen möchten.

Strato LivePages: Schritt für Schritt

Ein weiteres bekanntes Tool zur Erstellung von Webseiten ist LivePages von Softwareentwickler Strato. Besonders auffällig ist hier die Optik des Backends, welche stark an Programme aus dem Bereich des Ingenieurwesens erinnert. Für neue Nutzer gestaltet sich der Einstieg somit als etwas holprig, wobei es für sämtliche Funktionen und Möglichkeiten unterschiedliche Anleitungen und zumeist auch Videotutorials gibt.

Ähnlich anderen Baukästen beginnt Strato LivePages bei der Erstellung einer Webseite mit der Auswahl einer Branche. Von Automobilen, über Bildung, Hobbies und Software bis hin zur Telekommunikation bietet LivePages von Strato ausreichend Templates, die als Grundlage der eigenen Homepage dienen. Diese Vorlagen lassen sich anschließend anpassen und in verschiedene Kategorien und Unterseiten gliedern, welche letztendlich nur noch mit Inhalt gefüllt werden müssen. Nach anfänglicher Eingewöhnung geht die Bedienung des Tools leicht von der Hand und ermöglicht schnelle Erfolge.

Für wen eignen sich Homepage-Baukästen?

Ein Homepage Baukasten findet in sämtlichen Bereichen Verwendung. Vor allem private Betreiber von Webseiten nutzen das praktische Hilfsmittel, um ihren Blog oder ihre Homepage dem Publikum im Internet zu präsentieren. Aber auch Firmen und Unternehmen machen Gebrauch von der simplen Möglichkeit, eine eigene Präsenz im Internet zu veröffentlichen. Dabei kann es sich um die ausführliche Darstellung des eigenen Unternehmens handeln oder auch um einen Online-Shop. Theoretisch ist jeder Inhalt und jede Funktion einer Webseite denkbar.

Privatanwender

Private Anwender greifen häufig auf Homepage Baukästen zurück. Wer weder Zeit noch Muße hat sich über Wochen, Monate oder auch Jahre mit den Programmiersprachen von HTML und CSS auseinander zu setzen, kann mit den praktischen Editoren schon in kurzer Zeit erstaunliche Ergebnisse erzielen. Dabei wählt man einfach das bevorzugte Design und probiert sich durch die diversen Möglichkeiten und Funktionen, bis man ein zufriedenstellendes Ergebnis erhält. Wählen Sie, ob Sie die Navigation an der Seite oder am oberen Rand Ihrer Seite haben wollen und welche Ausmaße der Bereich für den Inhalt haben soll. Ohne größere Probleme lässt sich so innerhalb weniger Stunden eine ansehnliche Internetseite kreieren. Sobald das Design erst einmal steht, geht es nur noch darum, die Seite mit Inhalt zu füllen. Je nach Thematik entstehen so Webseiten, die ein Hobby beschreiben oder auch immer die aktuellsten Neuigkeiten zu Filmen, Büchern, Spielen, Musik, Sport, etc. zur Verfügung stellen.

Firmen-Webseiten

Auch als seriöses Unternehmen muss man nicht zwangsläufig davor zurückschrecken, anstelle eines professionellen Programmierers und Webdesigners auf die Unterstützung eines Homepage Baukastens zurückzugreifen. Gerade kleinere Firmen und selbständige Kleinbetriebe nutzen diese Möglichkeit häufig, um sich kurzerhand eine optisch ansprechende Präsenz im Internet zu erstellen und so Informationen über ihr Unternehmen der breiten Masse an Internetnutzern zu veröffentlichen. Mit den richtigen Baukästen lassen sich neben reinem Text natürlich auch Bilder und Videos einbinden. Mit etwas Zeit und Geduld verleihen Sie Ihrer Firmenseite ein professionelles Aussehen, das wie eine Visitenkarte einen zuverlässigen und vertrauenswürdigen Eindruck Ihres Unternehmens vermittelt.

Online-Shops

Vielen Firmen und Unternehmen ist daran gelegen, eine Internetseite zu erstellen, die mehr kann, als nur Informationen über ein bestimmtes Thema zu liefern. Eine dieser Funktionen ist die eines Online-Shops. Der Nutzer soll also auf der Webseite bestimmte Waren auswählen und direkt bestellen können. Wichtig ist es dabei beispielsweise verschiedene Zahlungsarten zur Verfügung zu stellen. Können die Kunden zwischen der Zahlung durch Kreditkarte, Überweisung, Rechnung oder PayPal wählen, sind Sie eher geneigt zu bestellen, als wenn nur eine Variante zur Zahlung zur Verfügung steht.

Wer als Betreiber eines Online-Shops aber mit sensiblen Daten wie Bankverbindungen, Kreditkartendaten oder auch Adressen umgeht, sollte vor allem ein besonderes Augenmerk auf Verschlüsselung und Sicherheit legen. Sollte ein Homepage Baukasten bei der Erstellung des eigenen Online-Shops nicht zu hundert Prozent seriös anmuten, gilt es in diesem Fall besonders Abstand zu halten. Letzten Endes drohen dem Betreiber eines Shops die rechtlichen Konsequenzen, wenn die Daten seiner Kunden abhandenkommen, beziehungsweise von Dritten ausgelesen und geklaut werden.

Blogs

Eine der beliebtesten Formen von Internetseiten stellen Blogs dar. Viele Baukästen von Homepages ermöglichen die simple und zugleich komfortable Darstellung von Inhalten in Form eines Blogs, bei dem zumeist alle Beiträge direkt auf der ersten Seite einzusehen sind. Der erste und aktuellste Beitrag präsentiert sich dabei immer an vorderster Stelle. Besonders häufig werden Blogs zur Darstellung von Nachrichten oder anderen Inhalten genutzt, welche ständig aktualisiert werden.

Neue Inhalte

Ist erst einmal die gewünschte Darstellung und das bevorzugte Design eingestellt, kann man jederzeit ohne großen Aufwand den eigenen Blog mit neuen Inhalten füttern und so dauerhaft aktuell halten. Ein geeigneter Homepage Baukasten bietet dabei auf schnellstem Wege die Möglichkeit, in einem entsprechenden Newsfenster direkt und ohne Umwege einen neuen Beitrag zu verfassen und diesen sofort an vorderster Stelle auf der eigenen Webseite anzeigen zu lassen.

Nicht nur Nachrichten

Blogs erfreuen sich aber nicht nur bei Leuten großer Beliebtheit, die regelmäßig aktuellste News veröffentlichen wollen. So findet sich beispielsweise eine Vielzahl an so genannten Food-Blogs im Internet. Hobbyköche, Naschkatzen und selbsternannte Restaurantkritiker fotografieren und präsentieren auf ihren Blogs die verschiedensten Gerüchte und erklären ihren Besuchern Rezepte oder berichten über ihre Erfahrungen in unterschiedlichen Restaurants. Nicht weniger beliebt sind Reiseblogs, auf denen Privatpersonen ihre Erlebnisse in diversen Hotels und auf entsprechenden Touren schildern und ihre Leser so vor diesen warnen beziehungsweise Empfehlungen dafür aussprechen.

Das kann ein guter Homepage-Baukasten

Der größte Nachteil eines Homepage Baukasten im Vergleich zur codierten Erstellung von Webseiten mittels HTML ist der Umfang. Während mit dem Programmiercode alles möglich ist, was PC, Internet und die eigene Kreativität hergeben, scheitert es beim Baukasten häufig an den vorgefertigten Designs und Anpassungsmöglichkeiten. Weiterhin sollten Sie je nach Zweck Ihrer Webseite darauf achten, ob sich Videos, Fotos und andere Dateien problemlos einbauen lassen. Nicht weniger wichtig sind der zuverlässige Support des Anbieters sowie eine eventuelle Option zur direkten Veröffentlichen (dem Hosting) der selbst erstellten Seite.

WYSIWYG-Editor

Herzstück eines guten Homepage Baukastens ist der WYSIWYG-Editor. Die zunächst kompliziert anmutende Abkürzung steht schlichtweg für What You See Is What You Get und beschreibt die Vorgehensweise des Editors. In einem Arbeitsbereich lässt sich mit dem Editor die Darstellung eines Beitrags oder einer kompletten Seite bearbeiten. Dabei sieht der Anwender direkt im Editor, wie der fertige Text (gegebenenfalls mit Bildern, Videos, etc.) auch tatsächlich im Browser angezeigt wird. So lassen sich direkt im Editor Formatierungen der Schrift wie Fettschrift, Kursivschrift und Absätze einfügen oder natürlich auch die Schriftgröße festlegen.

Überblick behalten

Der WYSIWYG-Editor lässt sich so leicht bedienen wie eine Anwendung aus Office und gibt dem Nutzer die Möglichkeit, stets den Überblick zu behalten. Abstände zwischen Bildern und Text werden deutlich und man kann erkennen, ob die Schriftgröße richtig gewählt ist und zum Rest der Webseite oder des Beitrags passt. Auch Verlinkungen lassen sich mit dem Editor schnell und unkompliziert einfügen.

Umwandlung in HTML-Code

Alles, was im Editor eingegeben wird, wandelt dieser in der Regel automatisch in einen HTML-Code um. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass dieser HTML-Code von verschiedenen Browsern unterschiedlich gelesen werden kann, so dass eventuell besondere Schriftarten und anderen Einstellungen in einem Browser anders dargestellt werden als man es im eigenen Browser sieht. Bestenfalls prüfen Sie Ihre Internetseite regelmäßig in unterschiedlichen Browsern, um möglichen Unstimmigkeiten direkt auf den Grund gehen zu können und diese abzuändern.

Gestaltungsmöglichkeiten mit Templates

Ein großer Vorteil bei einem Homepage Baukasten ist es, wenn dieser über eine Vielzahl an unterschiedlichen Templates und Designs verfügt. Gerade bei der Optik unterscheiden sich die Geschmäcker der Internetnutzer gewaltig, so dass eine große Auswahl die Wahrscheinlichkeit erhöht, ein Design ganz nach Ihrem Geschmack bereit zu halten. Dabei bestimmen Designs häufig über die Farb- und Schrifteinstellungen der eigenen Webseite und lassen sich in der Regel nur bedingt anpassen. Gefällt Ihnen das Zusammenspiel aus Hintergrund- und Schriftfarbe eines bestimmten Designs nicht, werden Sie ohne weitere Kenntnisse Probleme haben, diese nach Ihren Wünschen anzupassen. Die Wahl einer geeigneten Vorlage ist also äußerst wichtig.

Der Rahmen und die Struktur einer Webseite werden durch die Vorlagen eines Homepage Baukasten, die sogenannten Templates, festgelegt. Diese entscheiden über die Anordnung von Fenstern, Navigationsleiste, Menü und Inhaltsbereich. Als Teil des Designs ist es für unerfahrene Nutzer nahezu unmöglich, ein Template individuell nach den eigenen Wünschen anzupassen, so dass man auf das Angebot geeigneter Vorlagen angewiesen ist. Die Unterschiede sind hierbei teilweise gewaltig. Bei der Wahl Ihres Baukastens sollten Sie also unbedingt einen Blick darauf haben, ob das Angebot an Designs und Templates Ihren Ansprüchen und Vorstellungen entspricht.

Vorlagen mit HTML und CSS anpassen

Optimal ist es, wenn ein Baukasten neben dem WYSIWYG-Editor zusätzlich über die Möglichkeit verfügt, direkt in den HTML- beziehungsweise CSS-Code einzugreifen. In einigen Fällen kann man innerhalb des Editors bequem zwischen der visuellen Ansicht, welcher dem eigentlich WYSIWYG-Modus entspricht, sowie einer Code-Ansicht hin- und herschalten. Dies hat den Vorteil, dass Sie verfolgen können, was sich eigentlich im HTML-Code verändert, während Sie im visuellen Editor etwas verändern. Lernen Sie so, welche Befehle in HTML beispielsweise Fettschrift hervor bringen oder wie man Absätze in HTML einträgt.

Feinheiten einstellen

HTML und CSS selbständig anpassen zu können, hat zudem den Vorteil, dass Sie jegliche Kleinigkeit Ihrer Webseite selbst einstellen können. Durch kleine Veränderungen im CSS-Code besteht zum Beispiel die Möglichkeit, die Hintergrundfarbe eines vorgefertigten Designs nach den eigenen Vorstellungen zu konfigurieren. Ebenso lassen sich verschiedene Bereiche wie die Navigation und das Inhaltsfenstern anders anordnen und in der Größe anpassen. Vorausgesetzt hierfür sind natürlich entsprechende Kenntnisse im Umgang mit der Programmiersprache.

Vorsicht

Dabei ist Vorsicht geboten, denn mit den falschen Veränderungen können Sie den Code Ihrer Webseite im schlimmsten Fall so verändern, dass diese nicht mehr korrekt dargestellt werden kann. Kommt es zu einem derartigen Unfall und Sie wissen nicht mehr, wie Sie die Veränderungen rückgängig machen können, verbleibt lediglich der Rest sämtlicher Einstellungen. Ein regelmäßiges Backup der eigenen Webseite kann in einer solchen Situation Schlimmeres vermeiden und ist vor größeren Änderungen dringend zu empfehlen.

Unterstützte Medienformate

Bei der Auswahl eines Homepage Baukasten sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welchen Zweck die zu erstellende Seite letzten Endes erfüllen soll. Jemand, der beispielsweise einen Blog erstellt, in welchem er seine selbst verfassten Gedichte, Kurzgeschichten oder sonstigen Texte zur Schau stellen möchte, ist nicht darauf angewiesen, verschiedene Medien in seine Seite einarbeiten zu können. Wer jedoch den Besuchern seiner Seite bestimmte Inhalte auch auf anderem Wege präsentieren will, sollte sich nach einem Baukasten mit Unterstützung für Fotos, Videos und gegebenenfalls Musik umschauen.

Ohnehin eignen sich Medien dazu, den Besucher an die eigene Webseite zu binden. Stößt ein Nutzer beim ersten Betrachten einer Seite lediglich auf einen riesigen Block aus Text, wird er nur bei größtem Interesse am Thema auf der Seite verharren. Abhilfe schaffen hier Bilder, die den Text unterteilen und auf diese Weise zugänglicher machen. Den gleichen Effekt erzielen geeignete Videos, die das Interesse des Besuchers wecken. Auch wenn viele WYSIWYG-Editoren Optionen zum Einbetten von Videos, Bildern und auch Links zu YouTube oder Musikportalen bereit halten, sollten Sie diesen wichtigen Faktor bereits vor den ersten Schritten der Homepageerstellung bedenken.

Anleitung und Dokumentation

Auf den ersten Blick scheint der Umgang mit einem Homepage Baukasten äußerst simpel zu sein. Dieser Eindruck kann allerdings täuschen. Gerade Nutzer, die sonst nur wenig Ahnung von Internet und PC haben, sind häufig darauf angewiesen, eine ausführliche Anleitung vorliegen zu haben. Eine perfekte Anleitung erklärt hierbei Schritt für Schritt, wie man mit den hauseigenen Instrumenten umgeht und so einer ausgereiften Präsentation der eigenen Webseite immer näher kommt. Sämtliche Funktionen und Möglichkeiten sollten genau erklärt werden. So können selbst erfahrene User noch etwas über die komplexeren Funktionen, die auch ein Baukasten mit sich bringt, erfahren und nach bestem Wissen Gebrauch von diesen machen.

Kundensupport

Abgesehen von der Anleitung und weiteren Dokumentationen ist auch der Support von entscheidender Rolle. Viele Fragen und Probleme lassen sich häufig nicht anhand der Anleitung zum Programm lösen, so dass man auf einen persönlichen Kontakt angewiesen ist. Dieser erfolgt bestenfalls über eine kostenlose Hotline, bei welcher der Fragesteller nicht minutenlang in der Warteschleife hängt und freundlich sowie kompetent bedient wird. Andere Kontaktmöglichkeiten sind in der Regel Kontaktformulare oder direkte E-Mail-Adressen, bei denen Sie ein Schreiben mit Ihrer Problemschilderung aufsetzen können. Ein guter Support wird werktags innerhalb von 24 Stunden auf das Problem reagieren und eine geeignete Lösung anbieten.

Webhosting

Die Erstellung der eigenen Webseite ist allerdings noch lange nicht alles. Was passiert, wenn die Seite fertig ist? Wie bekommt man Sie online, so dass andere Benutzer sie sehen können? Für diesen Zweck benötigen Sie einen Webhoster, der auf seinem Webspace die Inhalte Ihrer Seite aufnimmt und Sie somit dem breiten Publikum des Internets präsentiert. Dabei ist es entscheidend, was für Vorstellungen und Ansprüche man hat: benötigt man viel Platz, um bestimmte Inhalte wie Bilder, Videos oder andere Dateien zur Verfügung zu stellen, ist in der Regel die kostenpflichtige Anmietung von Webspace bei einem Webhoster nötig.

Wer hingegen auf Unmengen von Speicherplatz verzichten kann, hat aber auch die Möglichkeit, einen kostenlosen Anbieter in Anspruch zu nehmen. Häufig finanzieren sich solche Anbieter durch Werbeanzeigen, die letztendlich auf der eigenen Internetseite erscheinen. Gerade Firmen- und Unternehmenswebseiten ziehen deshalb die kostenpflichtigen Angebote von Webhostern vor, um höchstens die firmeneigene Werbung auf ihrer Seite zu schalten. Einige Anbieter von Homepage Baukästen ermöglichen es, nach Erstellung der Homepage diese direkt auf einem eigenen Webspace zu veröffentlichen.

Flexibilität

Bei der Auswahl des Homepage Baukasten sollte weiterhin bedacht werden, welche Funktionen man benötigt. Bei einem Online-Shop ist beispielsweise klar, dass der Baukasten die Möglichkeit anbieten sollte, ein Shopsystem mit geeigneter Datenbank einzubinden. Fotostudios oder Hobbyfotografen werden hingegen Wert darauf legen, verschiedene Varianten zur Präsentation ihrer Bilder wie Slide- oder Diashows zu haben. Die Homepage einer Musikband muss neben dem Text über die eigene Biografie auch die Musik selbst wiedergeben können. Denkbar wäre hier beispielsweise ein eigener Player, der sich ohne Weiteres einbauen lässt oder zumindest die Möglichkeit, direkt Videos von YouTube oder Sounddateien von anderen Portalen einzubinden. Je nachdem, welchen Zweck eine Webseite dem Besucher bieten sollte, ist es also von entscheidender Wichtigkeit, die Möglichkeiten eines Baukastens zu prüfen und nach diesen zu entscheiden, welchen Anbieter man wählt.

Preise

Im Bereich der Präsentation einer eigenen Webseite spielt der Preis natürlich immer eine nicht ganz unwichtige Rolle. Private Seitenbetreiber, die lediglich über ihre Freizeit und Hobbies berichten, werden eher selten gewillt sein, großartig Geld für ihre Webseite zu investieren. Meistens greifen solche Anwender auf kostenfreie Angebote zurück, welche grundlegende Funktionen zur Verfügung stellen und sich durch Werbung finanzieren. Wer sein Projekt jedoch etwas professioneller angehen möchte, ist auch bereit dazu, neben dem für den Homepage Baukasten etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Je nach Kostenaufwand entscheidet sich in der Regel, wie variabel und flexibel ein Baukastensystem ist. Funktionen wie Datenbanken für Adresse, die Einbindung von Gästebüchern und einem Forum oder die Benutzung verschiedener Medienformate wie Videos, Bilder und Musikdateien haben einen Einfluss auf die Preisgestaltung.

Arten von Homepage-Baukästen

Die verschiedenen Homepage Baukästen unterscheiden sich grundlegend dadurch, ob man diese ausschließlich online oder auch offline nutzen kann. Beide Arten von Baukästen fallen unter die Gruppe der Content-Management-Systems (CMS), sind aber in der Regel eher abgespeckte Vertreter ihrer Art. Je nach Bedarf bieten sich die unterschiedlichen Typen an.

Online Homepage-Baukästen

Ein Homepage Baukasten, welcher ausschließlich online genutzt werden kann, wird vollständig auf den Servern eines entsprechenden Anbieters betrieben. Der User erstellt sich bei dem Anbieter seiner Wahl ein Konto und kann ab diesem Zeitpunkt sämtliche Funktionen des Baukastens verwenden. Zur Bearbeitung der eigenen Homepage wird lediglich ein Browser benötigt, in dem die gesamte Gestaltung der Webseite stattfindet. Die erstellten Inhalte werden dann auf dem Webspace des Anbieters gespeichert und können über eine entsprechende Domain angesteuert werden.

Der Vorteil bei diesen webbasierten Baukästen ist es, dass der Betreiber einer Webseite keine zusätzliche Software zur Bearbeitung benötigt und sich weiterhin auch nicht um eigenen Webspace kümmern muss. Dies ist sicherlich die unkomplizierteste Variante der Webseitenerstellung, welche jedoch zum Nachteil hat, dass der Nutzer auf die Möglichkeiten des häufig vereinfachten Baukastens sowie des beschränkten Webspace begrenzt ist. Darüber hinaus ist eine Internetverbindung zwingend notwendig, um an der Webseite zu arbeiten.

Offline Homepage-Baukästen

Im Gegensatz zum Online Baukasten erfolgt bei der Offline Variante die Gestaltung der Homepage lokal auf dem eigenen Rechner. Hierfür installiert der Benutzer eine Software auf seinem Endgerät und kann diese jederzeit und an jedem Ort auch ohne Internetverbindung verwenden. Die so erstellten Inhalte können dann mittels FTP-Zugang auf dem selbst angemieteten Webspace hoch geladen werden. Um eine geeignete Domain muss sich der Betreiber der Webseite ebenfalls kümmern. Etwas komplizierter als die reinen Online Versionen von Homepage Baukästen, bieten sich dem Nutzer einer Offline Variante so weitreichendere Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung von Webseite und Domainname.

Content-Management-Systeme / CMS

Die beiden vorgestellten Arten von Homepage Baukästen gliedern sich in die Gruppe der Content-Management-Systeme ein. Ein Content-Management-System bezeichnet eine Software, die zur Verwaltung von Inhalten dient, welche sich auf einer Webseite befinden. Häufig sind diese Systeme für mehrere Benutzer angelegt, so dass der Administrator weiteren Nutzern die Zugriffsrechte geben kann, bestimmte Inhalte anlegen oder editieren zu können.

Die wichtigste Aufgabe von Content-Management-Systemen ist die geeignete Darstellung der gewünschten Inhalte. Entsprechende Inhalte beschränken sich nicht nur auf Text, sondern können in Form von Bildern und Videos anzeigt werden. Werden entsprechende Inhalte veröffentlicht, versieht ein Content-Management-System diese zur besseren Übersicht automatisch mit entsprechenden Metainformationen wie dem Veröffentlichungsdatum und dem Namen beziehungsweise dem Pseudonym des Autors. Darüber hinaus lassen sich auch verschiedene andere Features wie beispielsweise Kalender oder Landkarten in ein Content-Management-System einbinden. Zur Sortierung sämtlicher Inhalte bietet sich weiterhin die Option, einzelne Artikel, Bilder und Videos bestimmten Kategorien zuzuordnen. Diese Kategorien lassen sich auf der fertigen Internetseite über eine Navigations- oder Menüleiste ansteuern.

Alternativen

Neben den großen Homepage Baukästen von namenhaften Herstellern gibt es weiterhin eine Vielzahl an kleineren und weniger bekannten Anbietern. Diese sind häufig nicht weniger komfortabel als ihre bekannten Verwandten und haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Abgesehen davon gibt es auch eigens Programme zur Erstellung von Webseiten, ohne dass man dafür online sein müsste. Das wohl berühmteste Tool dieser Art ist der Adobe Dreamweaver.

Adobe Dreamweaver: Funktionales Urgestein

Als das Flaggschiff unter den Webseiten-Tools erfreut sich der Dreamweaver der Softwareschmiede Adobe größter Beliebtheit. Sein enormer Funktionsumfang und seine Komplexität können zwar auch von hobbymäßigen Homepageerstellern effektiv genutzt werden, jedoch findet der Dreamweaver auch nicht zuletzt wegen seines hohen Preises eher Anwendung in großen Firmen und professionellen Benutzerkreisen.

Urgestein der Webseitenerstellung

Nachdem gegen Ende des Jahres 1997 die erste Version des Dreamweavers ausschließlich für das Mac OS entwickelt wurde, kam bereits im März 1998 eine erste Version für Windowsuser heraus. Unzählige Ergänzungen und Verbesserungen prägten seitdem die Funktionalität des Adobe Dreamweavers, welche zuletzt mit einer Möglichkeit der Verknüpfung zwischen Software und iOS- sowie Android-Mobilgerät aufwartet. Über unterschiedliche Apps von Adobe ist es dem User beispielsweise möglich, Videos und Fotos mit dem Smartphone aufzunehmen, um diese unmittelbar auf seiner Homepage zu veröffentlichen.

Hohe Funktionalität

Die unterschiedlichen Funktionen kennen beim Adobe Dreamweaver keine Grenzen. Ob per WYSIWYG-Editor oder direkte Bearbeitung des Quelltextes: mit dem Dreamweaver und dem nötigen Wissen ist alles möglich, was man sich vorstellen kann. HTML-Code, JavaScript und PHP können von der Software automatisch vervollständigt werden und erleichtern so die Bedienung des Programms. Dokumentation und Support finden sich dabei überall. Aufgrund der langen Geschichte des Dreamweavers gibt es etablierte Foren, in denen von der Community Hilfestellungen für sämtliche Problematiken geleistet werden. Natürlich bietet auch das renommierte Unternehmen Adobe selbst einen guten Kundensupport an.

Webnode: Grundfunktionen

Bei Webnode handelt es sich um einen Homepage Baukasten aus dem Hause Westcom. Das tschechische Unternehmen veröffentlichte das plattformunabhängige Programm am 1. Januar 2008. Die komfortable Software bietet Lösungen sowohl zur Gestaltung privater Homepages sowie zur Erstellung von Online Shops und anderen gewerblichen Seiten.

Wie viele Homepage Baukästen verfügt auch Webnode über einen WYSIWYG-Editor, mit dem sich Texte intuitiv verfassen und formatieren lassen. Der Editor von Webnode erinnert dabei stark an die Optik von Office-Programmen und erleichtert so auch unerfahrenen Nutzern den Einstieg beim Bau ihrer Webseite. Eine simple Drag and Drop Funktion macht es möglich, einzelne Elemente wie Fotos und andere Grafik einfach per Mausklick an die gewünschte Stelle zu ziehen. Ähnlich wie die Konkurrenz von Edicy lassen sich auch mit Webnode mehrsprachige Seiten erstellen. Größter Nachteil des Tools sind die Designvorlagen, welche weder zahlreich sind noch den Ansprüchen moderner Ästhetik genügen.

Wix: Schneller Einstieg

Eine Vielzahl aus modernen Designs und optisch ansprechenden Animationen ermöglichen es dem Nutzer von Wix.com, ausgesprochen ansehnliche Webseiten zu erstellen. Während in früheren Versionen des Tools noch auf die Benutzung von Flash vertraut wurde, musste die inzwischen leicht angestaubte Technologie der Programmiersprache von HTML5 weichen. Während Flash auf vielen Smartphones und Tablets nicht richtig angezeigt werden kann, ist HTML5 für mobile Endgeräte bestens geeignet.

Viele Bilder sowie ausführliche Videotutorials führen den User von Wix.com durch die verschiedenen Funktionen des Homepage Baukasten. Aufgrund des leicht verständlichen Editors ist die Homepagegestaltung mit Wix sehr zugänglich und wird auch unerfahrenen Nutzern leicht von der Hand gehen. Die vorgefertigten Designs suchen dabei Ihresgleichen und sind optisch auf höchstem Niveau. Großer Nachteil bei den Designs ist allerdings, dass man sich zu Anfang für eine Vorlage entscheiden muss, welche man später nicht mehr wechseln kann.

Anders als bei den Baukästen von Jimdo oder auch 1&1 setzt Wix dem User kaum Grenzen. Dies hat zugleich Vor- und Nachteile: zwar lassen sich beispielsweise sämtliche Elemente an eine beliebige Position bringen, jedoch kann man so bei ungenauer Nutzung auch das eigene Design schwer durcheinander bringen. Ein aufmerksames und kontrolliertes Vorgehen ist hier dringend zu raten.

Alfahosting Homepage-Baukasten: Auch für Profis

Der Hosting Provider Alfahosting bietet seit einiger Zeit einen eigenen Homepage Baukasten mit dem treffenden Namen "Homepage" an, welche eine Weiterentwicklung eines früheren Tools darstellt. Die Funktion "Instant Setup Page" erstellt dabei binnen kürzester Zeit das Grundgerüst für eine private Homepage oder die Internetpräsenz eines Unternehmens. Verschiedene Branchen wie Schreiner, Autowerkstätten oder Bäcker stehen bei den vorgefertigten Designs zur Verfügung.

"Homepage" eignet sich nicht ausschließlich für Neulinge. Auch erfahrene Anwender können Gebrauch der zahlreichen Templates machen. Diese lassen sich nämlich individuell den eigenen Vorstellungen anpassen. So können beispielsweise eigene Hintergrundbilder hoch geladen werden und die Struktur von Menüs und der Navigation lässt sich nach Belieben gestalten. Mit direktem Zugriff in den HTML-Code einer Seite sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Interessant ist, dass "Homepage" nicht zwangsläufig an das Angebot von Alfahosting gebunden ist, sondern dem User auch eine Verknüpfung mit seinem eigenen Webspace gewährt.

Homepage-Baukasten.de: Tool für Hobbybastler

Die Seite Homepage-Baukasten.de wirbt damit, innerhalb von nur drei Minuten eine Webseite erstellen zu können. Bereits seit 2007 existiert der Baukasten der Firma webme GmbH, was das größte Problem des Tools darstellt: vorgefertigte Designs und der verfügbare Editor wirken heutzutage etwas altbacken und sind wenig zugänglich.

Zu den einzelnen Funktionen finden sich im Tool selbst keine Erklärungen. So bleibt der Nutzer beispielsweise mit der Frage, wozu es vier verschiedene Arten gibt, einen Text einzubauen, auf sich allein gestellt. Lediglich ein Forum kann hier Abhilfe schaffen, was immerhin positiv zu erwähnen ist. Ein tatsächlich offizielles Communityforum ist keine Selbstverständlichkeit für einen Homepage Baukasten.

Homepage-Baukasten.de ist also eher ein Tool für Hobbybastler, die einmal kostenlos ausprobieren möchten, wie man eine eigene Homepage erstellt. Wer jedoch ernsthaftere oder gar gewerbliche Ambitionen hegt, sollte möglicherweise auf einen anderen Anbieter zurückgreifen.

Webvisitenkarte.de: Schnelle Einarbeitung

Im Jahr 2009 entwickelte United Webdesign den Homepage Baukasten Webvisitenkarte.de. Ohne übermäßige Kenntnisse in Programmiersprachen oder der Homepageerstellung lassen sich mit dem Tool attraktive Webseiten gestalten. Verschiedene Preismodelle bieten für unterschiedliche Ansprüche den entsprechenden Funktionsumfang.

Layouts anpassen

Unmittelbar nach der Registrierung erscheint die eigene Seite im standardmäßigen Layout. Über eine praktische Menüleiste lassen sich sämtliche Designvorlagen überblicken, so dass man das bevorzugte Aussehen der eigenen Webseite schnell auswählen kann. Darüber hinaus lässt sich das Layout weiter anpassen: sobald die gewünschte Vorlage gefunden ist, kann die Struktur der Seite selbst konstruiert werden. Die Anzahl der Spalten sowie ein Vorhandensein von Header und Footer lassen sich schnell und problemlos einrichten. Hintergrundbild, Schriftarten und Seitenlogo sind ebenfalls individuell einstellbar. Wer mit den vorgefertigten Designs nicht ganz zufrieden ist und über das nötige Wissen verfügt, kann zudem den CSS-Code der eigenen Seite editieren.

Funktionen und Module

Webvisitenkarte.de ermöglicht es weiterhin, mit wenigen Klicks verschiedene Module einzubauen. Ist ein Gästebuch oder ein Blogmodul gewünscht, wählt man dieses in der Toolbar aus und setzt es an die gewünschte Stelle auf seiner Seite. Um einzelne Elemente direkt zu bearbeiten, klickt man diese einfach direkt mit der Maus an und wählt über das erscheinende Menü die Optionen und Anpassungsmöglichkeiten, die man gerade benötigt.

Webvisitenkarte.de ist ein sehr zugängliches Tool, welches dem Nutzer eine schnelle Einarbeitung sowie ausreichende Funktionalität gewährt.

Fazit

Die Erstellung einer eigenen Homepage ist keine Raketenwissenschaft. Jeder, der auch nur ein bisschen Zeit mitbringt, ist in der Lage, sich selbst, seine Interessen oder die eigene Firma auf einer entsprechenden Webseite zu präsentieren. Dabei stehen Ihnen Homepage Baukästen in den verschiedensten Ausführungen zur Verfügung. Ob Laie oder Profi: auch ohne jegliche Vorkenntnisse im Bereich der Gestaltung von Homepages lassen sich mit den praktischen Tools ansprechende und seriöse Internetauftritte ins Leben rufen. Die meisten Anbieter stellen sogar eine kostenlose Basisversion ihrer Software zur Verfügung, so dass Sie als Nutzer ausprobieren können, inwiefern Ihnen die Arbeit mit einem bestimmten Programm liegt. Für gehobene Ansprüche gibt es darüber hinaus speziell entwickelte Programme oder angepasste Zahlsysteme, die weitere Funktionen ermöglichen.

Sie sollten also keine Scheu haben, ihre erste eigene Homepage zu erschaffen. Eine Vielzahl an Tutorials und Einführungsvideos helfen Ihnen bei den ersten Schritten der Erstellung. Haben Sie sich erst einmal etwas in die Materie eingearbeitet, werden Sie staunen, wie einfach es ist, seine eigene Seite im Internet zu präsentieren.

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