Webseite erstellen mit WordPress

Ein entscheidender Unterschied zwischen WordPress und Homepage-Baukästen wie Jimdo, Wix, Squarespace oder auch Weebly ist der Grad der Komplexität. Während man bei den Homepage-Baukästen kaum mit der technischen Materie in Berührung kommt, erfordert die Erstellung einer WordPress-Webseite durchaus etwas mehr technische Einarbeitung.

Der besondere Vorteil von WordPress ist seine Erweiterbarkeit. Einmal WordPress auf Ihrer Website, sind Ihnen nach oben hin kaum Grenzen gesetzt.

Hier sind einige Anwendungsbereiche, in denen der Einsatz von WordPress sinnvoll sein kann:

  • Sie sind ein Immobilienmakler und möchten Ihren Kunden die Möglichkeit geben, in der Datenbank nach Immobilien zu suchen.
  • Sie möchten einen Premium-Mitgliederbereich mit integrierter Bezahlfunktion anbieten.
  • Sie benötigen ein besonders ansprechendes neues Design, das technisch auf dem neuesten Stand ist und auch im Code flexibel angepasst werden kann.
  • Die Konkurrenz in Ihrem Geschäftsfeld ist sehr groß und so brauchen Sie auch besondere SEO-Kenntnisse.
  • Ihr Unternehmen möchte neue Kunden über das Internet gewinnen und Sie benötigen eine professionell erstellte Webseite, die nicht nach Do-It-Yourself aussieht.
  • Sie benötigen zwar im Moment nur eine einfache Homepage, planen jedoch später einen Ausbau z. B. mit umfangreichen Inhalten oder einem Onlineshop, etc.

Gerade wenn Sie extrem flexibel sein müssen und einen speziellen Blog betreiben oder auf Informationen aus einer besonders großen Datenbank zugreifen wollen, dann sollten Sie über den Einsatz von wordspress.org nachdenken.

Hinweis: Dieser Artikel beschränkt sich nur auf die Open-Source-Variante von WordPress, erhältlich unter WordPress.org. Es gibt auch eine WordPress.com-Version, die weniger komplex einzurichten ist. Allerdings ist die .com-Version verhältnismäßig sehr teuer, wenn Sie eine ähnliche Konfiguration wie bei WP.org sowie die Nutzung externer Plugins und Formate wünschen, da Sie mindestens das Business-Abonnement (25€/Monat) benötigen.

Bereiten Sie den Inhalt Ihrer Website vor

Bevor Sie Ihre Homepage erstellen, sollten Sie sich zunächst um die Inhalte Ihrer Website kümmern. Da es sich bei WordPress um ein Content-M anagement-System handelt, können die Inhalte jederzeit nachträglich erweitert oder geändert werden. Wenn Sie jedoch den Großteil der Inhalte bereits zu Beginn des Projekts zur Verfügung haben, vereinfacht das den Aufbau der Website und gibt Ihnen eine klarere Vorstellung davon, was Ihre Website können muss und wie sie aussehen soll.

Erstellen Sie dazu eine einfache Sitemap und notieren Sie sich genau die Anzahl und Funktionalität der Seiten (ob Sie eine Einstiegsseite, eine Infoseite, einen Kontaktbereich, einen eigenen Shop, eine Werkstatt, eine Website, einen Blog usw. benötigen). Die nächsten Inhalte, die Sie bereithalten müssen:

  • Logo und Markenbild (inklusive Markenfarben und Typografie).
  • Bereitstellung von Medien (Fotos, Grafiken).
  • Geschriebene Textinhalte
  • Überschriften
  • Zwischenüberschriften
  • CTA und Texte für zusätzliche Buttons
  • Fließtext

Domainnamen finden & prüfen

Jede Internetadresse gibt es nur einmal, daher kann Ihre Wunschadresse bereits vergeben sein. Mit Namencheck können Sie prüfen, ob Ihre Wunschdomain verfügbar ist und gleichzeitig, ob entsprechende Accounts in sozialen Online-Netzwerken bereits existieren. MarkeChk arbeitet ähnlich, prüft aber zusätzlich, ob für den Namen bereits deutsche, europäische oder internationale Marken eingetragen sind.

Ist die gewünschte Adresse besetzt, kann man dann entweder auf eine andere Toplevel-Domain ausweichen (das ist dann die Endung nach dem Komma: .de, .com, .info, etc.) oder schauen, ob ein weiterer Zusatz zum Ziel führt. Statt max-mustermann.de dann z.B. max-mustermann-online.de.

Entscheiden Sie sich aber nicht zu voreilig, d.h. bleiben Sie nicht ewig dabei. Bei Bedarf können Sie später jederzeit mit recht wenig Aufwand auf eine andere Website wechseln.

Hosting der Website

Als erstes benötigen Sie den Anbieter eines sogenannten Webhostings, der Ihnen die notwendigen technischen Voraussetzungen wie Server, Webspacer und Domainverwaltung etc. für Ihre Homepage zur Verfügung stellt. Es gibt zig verschiedene Angebote, aber wenn Sie Ihre ersten Schritte wirklich ernsthaft angehen wollen, empfehlen wir raidboxes .

Relativ überschaubar, ist raidboxes ein deutscher Anbieter, der sich sehr auf WordPress spezialisiert hat und auch einen deutschsprachigen, professionellen Kundenservice betreibt, der sich sehr gut mit einem WordPress auskennt. setzt ausschließlich auf SSD-Speicher und zieht auch tägliche Backups. Die Preise bei Raidboxen sind also etwas höher als bei manch günstigem anderen Hoster, aber die Rendite stimmt. Und wenn man es genau nimmt, sind die 9€ zzgl. MwSt. monatlich für den Mini-Tarif bzw. 15€ zzgl. MwSt. für den Einsteiger-Tarif keine so große Investition. für den Einsteiger-Tarif keine so riskante Investition mehr. Übrigens gibt es an dieser Stelle keine Bindungsfristen zu beachten. Sie können jederzeit wechseln.

Wer auf den Preis achtet, wird schnell feststellen, dass nach anfänglichen Gratis- oder Ein-Euro-Angeboten die monatlichen Beträge anderer Hoster in vergleichbaren Regionen wie raidboxes liegen – und das bei vergleichbarer Leistung. Außerdem können Sie bei den günstigeren Tarifen von Raidbox ganz entspannt eine 14-tägige Testphase nutzen und die gewünschte Nutzung dann später kaufen. Die notwendigen Änderungen in den WordPress-Einstellungen und der Datenbank werden von raidboxes für Sie übernommen, so dass Sie sich darum nicht groß kümmern müssen.

Wenn Sie es etwas günstiger haben wollen, hat sich der deutsche Betreiber webgo als eine gute Option herausgestellt. Etwas preiswerter als raidboxes und trotzdem sehr performant dank serverseitigem Caching.

Wer wirklich klein anfangen und testen möchte, sollte sich den deutschen Anbieter ALL-INKL anschauen. All-inkl hat ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, verwaltet auch Ihre Mailadresse und bietet einen deutschsprachigen Support rund um die Uhr, der bisher sehr selten gegen die eigenen Erwartungen verstoßen hat.

Wenn Sie keine Skrupel haben, einen englischsprachigen Anbieter zu wählen, dann ist auch Siteground eine mögliche Option. Auch hier können Sie Serverstandorte z. B. in Amerika anvisieren, wenn Sie englischsprachige Interessenten suchen. Siteground bietet  Serverstandorte auf der ganzen Welt, auch in Europa.

Installation

Hinweis: Viele Hoster bieten Ihnen eine einfache „“ 1-Klick-Installation““ über WordPress an. Das hat aber den großen Nachteil, dass das Ganze eine reine Blackbox ist. Sie verstehen besser, wie alles zusammenhängt, wenn Sie die folgenden Schritte befolgen und es selbst machen. Und wenn Sie das können, spricht erst recht nichts gegen die Verwendung dieser Kurzversion.

Laden Sie die neueste Version von WordPress herunter. Die aktuellste Version finden Sie immer auf der offiziellen Seite von WordPress.org. Laden Sie sie herunter und speichern Sie die ZIP – Datei mit dem Namen „wordpress-x…y.zip“ auf Ihrem Computer (wo Sie sie direkt finden können) (!). In meinen eigenen Projekten arbeite ich manchmal gerne mit einer englischen Version. Das hat keine rein technischen Vorteile, sondern erlaubt mir, in beiden Versionen auf dem neuesten Stand zu sein, vor allem beim Dashboard selbst und im Backend.

Legen Sie ein leeres Verzeichnis auf dem Server an.

Vermerken Sie direkt in Ihrer WordPress-Datei wp-config.php:

Name der Datenbank

Datenbank-Benutzername

Datenbank-Passwort

Editieren der WordPress-Dateien

Entpacken Sie die gerade heruntergeladene ZIP-Datei wordpress-x.y.zip

Öffnen Sie die wp-config-sample.php in Ihrem Texteditor

Ersetzen Sie database_name_here_insert zwischen den Anführungszeichen durch den Namen Ihrer Datenbank.

Ersetzen Sie username_here_enter durch den Benutzernamen Ihrer Datenbank.

Ersetzen Sie password_here_insert mit dem Passwort Ihrer Datenbank.

Speichern Sie die Datei wp-config.php zwischen

Fügen Sie dann ganz unten in der entsprechenden Datei einen Sicherheitscode ein

Gehen Sie auf https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/ und rufen Sie diesen Link zu der Datei auf.

Nehmen Sie den gesamten Inhalt und ersetzen Sie die Zeilen der wp-config.php durch diesen

WordPress auf den Webserver hochladen

Für diesen Schritt benötigen Sie Ihre Notizen zu den folgenden Server-Zugangsdaten

Name des Webservers

SFTP-Benutzername

SFTP-Kennwort

Name Ihrer Domain

Verbinden Sie Ihren PC mit dem WeBServer (am Beispiel von Filezilla).

Datei > Server Manager > Neuer Filter (oder CTRL ( ) + S)

Ändern Sie oben rechts FTP in SFTP

Server eingeben

Geben Sie Benutzer und Passwort ein

Auf die Schaltfläche „Verbinden“ klicken

WordPress-Dateien vom Computer auf den Webserver hochladen

Wählen Sie das gewünschte Verzeichnis im File Zilla-Fenster „server“ aus

Wählen Sie Ihr WordPress im File Zilla-Fenster „local“.

Wählen Sie alle Dateien von WordPress mit STRG + A vor.

Öffnen Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü.

Klicken Sie im Menü auf Hochladen

Beobachten Sie nun mit einem Lächeln den Ladevorgang

Rufen Sie Ihre Domain im Browser auf, z.B. max-mustermann.de

Füllen Sie die erforderlichen Daten aus (Sie können alles später ändern): Webseitentitel, Benutzername, Passwort, E-Mail-Adresse.

Wenn Sie nicht die vorgeschlagenen Passwörter verwenden, sollten Sie Ihr persönliches überprüfen, wenn das Band „strong“ anzeigt und damit grün ist.

Setzen Sie ein Häkchen bei „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“, damit Suchdienste Ihr neues Angebot noch nicht markieren.

Bevor Sie den Button „WordPress“ („Installieren“) anklicken: Sind Sie absolut sicher, dass Sie sich Ihr Passwort notiert haben? Sicher. Der erste Login dauert nicht länger als 30 Sekunden.

Unmittelbar nach der erfolgreichen Installation erhalten Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Neue WordPress-Website“.

WordPress-Einstellungen vornehmen

Nach erfolgreicher WordPress-Installation gelangen Sie zu Ihrem Dashboard. Hier finden Sie alle Funktionen übersichtlich im linken Teil des Bildschirms angeordnet. Unter jedem Menüpunkt gibt es weitere Unterpunkte. Im ersten Schritt ist es hilfreich, die aktuellen WordPress-Einstellungen zu ändern.

Hier können Sie die Titel und Untertitel der Seiten einstellen. Denken Sie immer daran, dass nicht nur Browser, sondern auch viele Suchmaschinen direkt auf diese Komponenten zugreifen. Daher sollten sie beide Ihre Straße oder Ihr Anliegen repräsentieren. Danach geht es mit den Ländereinstellungen weiter, die Ihre eigene Zeitzone, Ihre gewünschte Sprache, das Datum und die Uhrzeit beinhalten.

Unter dem Einstellungspunkt „Diskussion“ legen Sie hauptsächlich fest, was Ihre Leser zu Ihren Artikeln kommentieren können und was nicht. Darüber hinaus ist es natürlich sinnvoll, die Kommentare vor der Veröffentlichung freizugeben. Zum einen wegen möglicher unzulässiger Kommentare, aber auch um Spam-Kommentare zu erkennen.

Weiterhin geht es bei den ersten Einstellungen um den Permalink. Hier legen Sie fest, wie Ihre Links aufgebaut und strukturiert sein sollen. Wollen Sie zum Beispiel die Kategorie eines Artikels im Link haben oder den Tag der Veröffentlichung? Sie haben auch die Möglichkeit, die sogenannten „sprechenden Links“ zu verwenden: Der Name des entsprechenden Artikels ist dann auch Teil (!) der URL.

Erstellen Sie ein Autoren-Konto

Sie sollten es dringend vermeiden, Seiten und vor allem Artikel mit Ihrem WordPress-Admin-Konto zu erstellen. Die Einstellung des Admin-Benutzernamens wäre sonst ungültig, denn dann kann jeder den Benutzernamen auf Ihren Beiträgen lesen.

Legen Sie daher einen anderen Benutzer an, mit dem Sie Ihre Beiträge veröffentlichen.

Diesen Benutzer sollten Sie als „Redakteur“ anlegen, damit er die nötigen Rechte hat, um Beiträge zu veröffentlichen, aber auch im Falle eines Hacks mit dem Account kaum etwas anfangen kann.

WordPress-Themes

Mit einem ansprechend gestalteten Theme können Sie ihre Seite nach ihren Vorstellungen oder Anforderungen anpassen. Im Verzeichnis für WordPress-Themes finden sie viele kostenlose Themes.

Wenn sie etwas mehr wollen, können Sie auf eines der zahlreichen kostenlosen oder besonders hochwertigen Themes ausweichen. Auf Themeforest finden Sie eine ganze Reihe von Themes.

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, hier ein kleiner Auszug von sehr beliebten Themes:

  • Divi
  • OceanWP
  • Genesis
  • GeneratePress
  • Astra (wir verwenden die kostenlose Version auf unserer Website in Kombination mit Elementor oder Elementor Pro Page Builder).

Mit Drag-and-Drop-Page-Buildern wie Elementor oder Divi können Sie Ihre Website ganz einfach an Ihre Bedürfnisse anpassen, ohne Programmierkenntnisse zu haben.

Kostenlose WordPress-Themes

Warum Geld für ein Theme ausgeben, wenn es kostenlos erhältlich ist? Diese Preisfrage ist absolut berechtigt! Um Ihnen einen besseren Einblick in die große Welt der kostenlosen WorldPress-Themes zu geben, schauen wir uns zunächst die Vorteile und später die möglichen Nachteile an.

Was sind die Vorteile dieser kostenlosen Themes?

  • Es sind keine zwingenden Kosten mit einem Kauf verbunden und somit sehr verlockend für diejenigen, deren Budget vergleichsweise knapp ist.
  • Außerdem hat jedes Theme, das bei WordPress.org gelistet und dort frei verfügbar ist, zuvor umfangreiche und auch offizielle Tests durchlaufen. Eine Qualität ist also garantiert
  • Nicht zuletzt sind die kostenlosen Themes sehr einfach, klar und übersichtlich gehalten. Dadurch bieten sie eine hohe Benutzerfreundlichkeit für Einsteiger (ohne Programmierkenntnisse), einen einfachen E instieg, sowie eine relativ schnelle E inladezeit Ihrer Website (mehr zu diesem Thema) im oben verlinkten Tutorial.

Wie Sie sehen, gibt es einige Vorteile, warum die Verwendung eines kostenlosen WordPress-Themes für Sie und Ihre Website sinnvoll sein sollte.

Aber was sind die Nachteile von kostenlosen Themes?

  • Die Funktionalität ist durch die geringe Integration von Plugins oder Widgets eingeschränkt.
  • Kostenlose Themes werden nicht regelmäßig aktualisiert und der Kundensupport ist in der Regel nicht existent, so dass man ohne fortgeschrittene Programmierkenntnisse oft aufgeschmissen ist
  • Erhöhtes Sicherheitsrisiko durch z.B. höhere Anfälligkeit für Hackerangriffe.
  • Eingeschränkte Flexibilität bei der Anpassung an Kundenwünsche

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kostenlose Themes eine gute Möglichkeit sind, mit WordPress-Websites zu beginnen und erste Erfahrungen zu sammeln.

Wenn Sie jedoch eine professionelle und anspruchsvolle Online-Präsenz betreiben wollen, sollten Sie lieber auf sogenannte Premium-Themes zurückgreifen.

Premium-WordPress-Themes

Diese sind im Gegensatz zu den kostenpflichtigen Themes nicht direkt in einem WordPress-Verzeichnis erhältlich, sondern über die sogenannten Marktplätze (z. B. Themforest).

Hier bieten unabhängige Designer ihre selbst erstellten Themes an, die für den Nutzer eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber der bezahlten Variante bieten.

Was sind also die konkreten Vorteile von bezahlten Themes?

  • Deutlich mehr Funktionalität und vor allem Flexibilität bei der Einbindung von Plugins und Widgets von Drittanbietern.
  • Teilweise haben einige Premium-Themes bereits einen eigenen Page-Builder vorinstalliert, der die Website-Gestaltung noch komfortabler und einfacher macht (mehr zu Page-Buildern in Abschnitt 5).
  • Bessere Kundenbetreuung
  • Ständig aktualisierte Themes

Was sind die Nachteile von kostenpflichtigen Themes?

  • Grundsätzlich gibt es hier keine gravierenden Nachteile, abgesehen von der Tatsache, dass sie bezahlt sind.
  • Es gibt immer wieder Anbieter, die keine Rückgabegarantie anbieten -> Das kann bedeuten, dass Sie sich auf das Theme verlassen müssten, wenn Sie ein Theme einmal gekauft haben, es Ihnen aber nicht so gut gefällt, wie Sie dachten, oder es nicht mit Ihren „Must-Have“ Plugins kompatibel ist.
  • Sie bieten keine offizielle und obligatorische Überprüfung eines Themes an.
  • Viele Themes sind überladen mit einem Funktionsumfang, den kaum jemand nutzen wird. Das wiederum wirkt sich negativ auf die Laufzeit Ihrer Homepage aus

Ich empfehle Ihnen, das betreffende Theme einfach durch eine Google-Suche laufen zu lassen und sich Bewertungen von anderen Nutzern anzusehen, das sollte Klarheit schaffen.

So können Sie gut abwägen, welche Features und Funktionen wirklich notwendig sind und woran Sie Abstriche machen könnten.

Letztlich rechtfertigen Premium-Themes ihren Preis aber durch einen sehr hohen Funktionsumfang und die damit verbundene Flexibilität im Design. Zudem unterstützt Sie ein erstklassiger Kundenservice sehr kurzfristig bei Problemen und weiteren Fragen, ohne dass Sie Programmierkenntnisse haben müssen.

Wo findet man gute und günstige WordPress Templates?

Ein großer Vorteil von WordPress sind zweifelsohne die tollen Themes, die man für wenig Geld kaufen kann. Zwar gibt es auch viele kostenlose Templates, aber von diesen rate ich dringend ab, denn sie haben oft fiese Kuckuckseier: Versteckte SEO-Links zu dubiosen Homepages sind relativ normal.

Nicht teuer sind dagegen die Premium-Templates, die Sie auf Portalen wie Themeforest oder Elegant Themes erwerben können. Wir selbst haben nur Erfahrungen mit Themeforest. Der Aufpreis liegt zwischen ca. 30-60 € (einmalig).

Bitte beachten Sie bei der Auswahl die folgenden Punkte::

Wie oft wurden die Templates bereits verkauft? Je höher die Anzahl der Nutzer, desto größer der Support auf lange Sicht. Achten Sie auch auf das Änderungsprotokoll.

Bewertungen: Gab es schon Probleme mit anderen Nutzern?

Responsive: Kaufen Sie ein Template nur, wenn es auf mobilen Geräten gut dargestellt werden kann.

Seiten in WordPress erstellen

Bevor Sie loslegen und Beiträge erstellen können, müssen zunächst ein paar Seiten angelegt werden. Die empfohlenen und obligatorischen Seiten sind wie folgt:

Startseite: Ist und bleibt eine der allerwichtigsten Seiten, da viele Nutzer, nachdem sie auf einer der „Unterseiten“ Ihrer Website gelandet sind, in der Regel auf der Startseite landen. Auf Chimpify finden Sie einen Beitrag darüber, wie Sie die richtige Startseite aufbauen.

Blog: Wie oben erwähnt, brauchen Sie möglichst eine Seite für Ihre Blogbeiträge. Wenn Sie keinen Blog haben, hat es diese Seite natürlich auch getan.

Über uns: Dies ist auch ein extrem wichtiger Ort für Ihre potenziellen Kunden, um mehr über Ihr Unternehmen und Sie zu erfahren. Auf diese Karte wird öfter zugegriffen, als Sie denken, daher sollte sie nicht unterboten werden.

Kontakt: Ihre Kunden brauchen natürlich eine Möglichkeit, mit Ihnen und dem Unternehmen in Kontakt zu treten. Daher sollten Sie auf Ihrer Homepage auch eine Seite einrichten, auf der alle Ihre Kontaktdaten und natürlich ein Kontaktformular zu finden sind.

Impressum: In Deutschland gibt es eine Impressumspflicht, vergessen Sie also nicht, ein vollständiges Impressum auf Ihrer Website einzubauen.

Hinweis zum Datenschutz: Genau wie ein Impressum muss auch der Datenschutz auf Ihrer Homepage beachtet werden.

Inhalte veröffentlichen

WordPress bietet 2 Möglichkeiten, Inhalte zu veröffentlichen. Zum einen über die so genannten Pages, zum anderen über die Posts.

Wenn nicht anders eingestellt, erscheinen die Beiträge automatisch auf der Seite Blogs und sind dort in umgekehrter chronologischer Reihenfolge zu erkennen (letzteres). Sie können auch nach den Kategorien und Schlagwörtern des Blogs sortiert werden, z. B. für Inhalte, die mit der Zeit wertlos werden könnten. Zum (!) Beispiel, wenn die Eröffnung eines neuen Marktplatzes ein Jahr später keine Neuigkeit mehr ist, sondern ein News-Artikel.

Eine Seite hingegen ist für Inhalte gedacht, die bleiben werden. Zum Beispiel eine Kontaktseite, eine „Über uns“-Seite oder die Seite, die Aktivitäten und Stärken des Unternehmens beschreibt. Die wichtigsten Seiten werden in der Regel direkt aus dem Untermenü verlinkt, so dass Ihre Besucher schnell dorthin gelangen können. Es gibt aber auch untergeordnete Seiten oder weniger prominente Seiten wie Datenschutz und Impressum. Diese werden z.B. in der Kopfzeile oder als Teil einer Unterseite von der jeweiligen übergeordneten Hauptseite aus verlinkt. So kann es z.B. eine Leistungsübersicht geben, von der dann weiter zu den einzelnen Leistungen verlinkt wird.

Erstellen eines ersten Beitrags in WordPress

Beginnen wir mit dem Erstellen Ihres ersten Beitrags. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie Ihre Inhalte noch nicht fertig haben. Sie können Ihre Beiträge jederzeit bearbeiten und ändern – und wenn Sie möchten, können Sie sie vor der Veröffentlichung zunächst in einem Entwurf speichern.

Die neueren Standard-Themes wie Twenty Twenty arbeiten mit einem so genannten Blog-Editor. Auch bekannt als der Gutenberg-Editor. Eine Entwicklung, die zu sehr großen inhaltlichen Diskussionen in der WordPress-Community geführt hat. Unt er anderem, weil es für Einsteiger Vorteile bedeuten kann, aber für komplexere Seiten ganz andere Hürden und Komplikationen. Da Sie aber gerade erst anfangen, mit WordPress zu arbeiten und wenig Programmierkenntnisse haben, können wir uns auf die Vorteile für Sie konzentrieren.

Der brandneue Editor öffnet sich seit der neuesten (!) WordPress-Version April 5 automatisch im Vollbildmodus. Das Ziel des neuen Editors ist es, dass Sie Ihre erste Seite oder Ihren ersten Beitrag so einfach wie möglich mit Blöcken erstellen können.

Das nur so nebenbei: Für alle, die nicht im Vollbildmodus oder außerhalb des Blöcke-Editors arbeiten wollen, zeige ich weiter unten, welche Einstellungsmöglichkeiten genau das ermöglichen. So kann jeder die Seite mit seiner bevorzugten Editor- und Darstellungsvariante erstellen.

Sie werden direkt einen einladenden, blinkenden Header sehen, der Sie auffordert, Ihrem neuen Beitrag einen eigenen Namen zu geben. Danach können Sie einfach im normalen Text weiterschreiben oder einen eigenen Block einfügen. Wie Sie das machen, zeige ich Ihnen hiermit:

Klicken Sie zunächst auf ein +-Zeichen. Entweder direkt unter einem Titel oder oben neben dem WordPress-Logo.

Daraufhin öffnet sich ein modaler Bereich, in dem Sie einen von ganz vielen verschiedenen Böcken auswählen können. Eine kurze Übersicht finden Sie hier:

Blöcke, die sehr häufig verwendet werden, wie Überschriften oder Absätze, finden Sie direkt unter „Meist verwendet“.

Unter „Allgemein“ finden Sie typische Blöcke wie eine Galerie, ein Video, aber natürlich auch Zitate und Überschriften.

Typische Layout-Elemente sind Spalten, Schaltflächen oder das Verhältnis von Text und Medien zueinander.

Bei Widgets finden Sie zum Beispiel Integrationen für Termine, Blog-Archive, Keyword-Clouds oder auch Social Icons.

Last but not least finden Sie unter „Embeds“ Optionen, um Beiträge aus einem bestimmten Medium einzubetten. Zum Beispiel von YouTube, Vimeo oder auch Twitter, Spotify und – Instagram.

Block-Komponenten

Jeder dieser Blöcke besteht grundsätzlich aus 3 Komponenten – unabhängig von der Art des Blocks. Neben dem eigentlichen Inhaltsblock sind dies die Block-Symbolleiste, die sichtbar wird, wenn Sie mit der Maus über den Block fahren, und eine Block-Seitenleiste, in der Sie weitere Einstellungen vornehmen können. Welche Einstellungen in der Symbolleiste und in den Block-Sidebars möglich sind, hängt vom Block selbst ab.

So können Sie z. B. für einen „Absatz“-Block in der Seitenleiste einstellen, ob der zugehörige Text linksbündig, fett oder natürlich kursiv sein darf oder ob ein darin enthaltenes Wort mit einem anderen Link verknüpft werden soll.

Einstellungen für WordPress-Webseitenblöcke

In der Sidebar für „Absatz“ finden Sie die Einstellungen für Schriftgröße und -farbe.

Nachdem Sie mit einem Block fertig sind, können Sie durch Drücken der „Enter“-Taste („Eingabe“) einen neuen Block erstellen.

Was ist der Unterschied zwischen WordPress.org und WordPress.com?

Wir sind bereits ausführlicher auf die Unterschiede zwischen WordPress.org und WordPress.com eingegangen, aber hier kommt die Kurzversion:

WordPress.org, oft auch als selbstgehostetes WordPress bezeichnet, ist die kostenlose und quelloffene WordPress-Software, die auf dem eigenen Webhost installiert werden kann.

WordPress.com ist ein kommerzieller, kostenpflichtiger Dienst, der mit der WordPress.org-Software betrieben wird („powered by“). Es kann einfach verwendet werden, aber Sie verlieren viel von der Freiheit, die selbstgehostetes WordP

Wenn man von “ WordPress“ spricht, meint man in der Regel das selbst gehostete WordPress, das z. B. auf WordPress.org verfügbar ist. Wenn Sie Ihre Website wirklich selbst erstellen wollen, ist selbstgehostetes öffentliches WordPress. de fast immer das Beste für Sie.

Welche Arten von Webpräsenzen kann man mit WordPress erstellen?

Vor einigen Jahren wurde WordPress vor allem als Realisierung von Blogs im Gegensatz zu klassischen Websites gesehen. Doch das ist längst vorbei. Dank der Verbesserungen im Kerncode sowie dem riesigen WordPress-Ökosystem an Plugins und Themes können Sie heute alle erdenklichen Arten von Websites mit WordPress realisieren.

Zum Beispiel ist WordPress nicht nur der Motor vieler Business-Websites und Blogs, sondern auch die häufigste Art, einen E-Commerce-Shop zu eröffnen! Mit WordPress können Sie Folgendes erstellen:

  • Websites für Unternehmen
  • E-Commerce-Shops
  • Blogs
  • Portfolios
  • Lebensläufe
  • Foren
  • Soziale Netzwerke
  • Mitglieder-Websites
  • und alles andere, was Ihnen einfällt.

Wie ist WordPress überhaupt entstanden und wie lange gibt es die Software schon?

WordPress wurde im Jahr 2003 als unabhängiges Entwicklungsprojekt entwickelt, das aus einem früheren Projekt namens b2 hervorging.

Da es sich bei WordPress um eine Open-Source-Software handelt, wird sie mittlerweile von vielen Mitwirkenden entwickelt. Aber wenn wir die Geschichte von MS WordPress zurückverfolgen wollen, ist die ursprüngliche Entwicklung eine Zusammenarbeit von Matt Mullenweg mit Mike Little.

Seitdem ist Matt Mullenweg zum größten Teil das bekannteste Gesicht von WordPress geworden. Er ist auch der Gründer von Automatics, dem führenden Unternehmen des kommerziellen Webdienstes WordPress. de.

Die Geschichte von WordPress zwischen der Gründung als Plattform für das Bloggen im Jahr 2005 und der heutigen Zeit ist sehr umfangreich.

Nichtsdestotrotz reicht es aus, darzustellen, dass sich WordPress weiterentwickelt hat und heute mit Hilfe seiner Unterstützer und einer großen Community die beliebteste Option für die Erstellung von Websites aller Art ist.

Ist es möglich, eine professionelle Business-Website mit WordPress zu erstellen?

Wir werden immer wieder gefragt, ob WordPress (als Alternative zu TYPO3) für den professionellen Auftritt geeignet ist und man mit WordPress Firmenwebsites erstellen kann. Ja, WordPress ist auch für anspruchsvolle Unternehmenswebseiten geeignet!

Ressourcen, um WordPress zu lernen und Unterstützung zu bekommen

Viele Millionen Menschen weltweit nutzen das CMS WordPress. Es steht als das einfachste CMS auf dem gesamten Markt, aber manchmal kann man trotzdem ein wenig Hilfe bekommen. Hier sind einige praktische Ressourcen, die Sie im Web finden können:

Der WordPress-Support – das ist eine kostenlose Wissensdatenbank, die von der WordPress.org gehostet wird und eine ausführliche Dokumentation zu allen relevanten WordPress-Themen bietet.

lynda.com – es ist eine Website, die Tausende von Online-Kursen in den Bereichen Webentwicklung, Design, Business, Software, Marketing, Fotografie und vieles mehr anbietet.

WPBeginner – es ist eine umfassende Ressource für WordPress-Anfänger und Enthusiasten mit dem BLOG, ausführlichen Tutorials und Anleitungen sowie kostenlosen Videokursen. Die Videokurse sind komplett kostenlos und können nach einer einfachen Anmeldung per Mail abgerufen werden.

WordPress TV mit ausführlichen Video-Tutorials für Einsteiger und erfahrene Anwender. Leicht verständliche Einzelvideos behandeln Themen von den Grundlagen der Optimierung bis zum fortgeschrittenen Webdesign.

YouTube – hier haben Sie alles zur Auswahl.

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