Eigene Email Domain

E-Mail-Adresse mit eigener Domain

Eine Alternative zum kostenlosen Freemail-Account ist es, sich eine eigene Email Domain zu registrieren. Besonders bei der E-Mail-Kommunikation im Business-Bereich ist heute die Nutzung einer eigenen Domain unverzichtbar. Die Verwendung einer Gratis-Adresse von einem beliebigen E-Mail-Anbieter hinterlässt bei Geschäftspartnern keinen professionellen Eindruck. Wesentlich seriöse ist die Nutzung eines E-Mail-Dienstes, bei dem zunächst eine eigene Domain zum Email-Versand registriert und dann über ein Web-Interface oder auch über Desktop-Software genutzt wird.

Pakete für geschäftliche Nutzer und Privatleute

E-Mail: Anbieter und Software

Die eigene E-Mail-Adresse wird bei fast allen Anbietern mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten angeboten. Je nach Paket sind eine oder mehrere Domains enthalten, die frei gewählt und auf den eigenen Namen bzw. das Unternehmen registriert werden können. Dabei stehen je nach Anbieter verschiedene Endungen wie .de, .com oder .net zur Auswahl. Große Unterschiede gibt es bei der Anzahl der in den Paketen enthaltenen Postfächer. Sie sind ausschlaggebend dafür, wie viele verschiedene E-Mail-Adressen angelegt werden können. Das ist besonders für den geschäftlichen Einsatz wichtig, bei dem verschiedene Mitarbeiter mit einer eigenen Adresse versorgt werden sollen. Für die private Nutzung reichen meist kleinere Pakete mit wenigen Postfächern aus.

Eigene Email-Domain
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Unterschiede gibt es auch bei dem angebotenen Speicherplatz.

Unterschiede gibt es auch bei dem angebotenen Speicherplatz. Ihm kommt dann besondere Bedeutung zu, wenn häufig E-Mails mit größeren Anhängen empfangen werden sollen. Die meisten Provider bieten Kunden die Möglichkeit, sogenannte E-Mail-Weiterleitungen einzurichten. Damit lassen sich eingehende E-Mails an eine beliebige andere Adresse weiterleiten.

Zusatzfunktionen für eigene Email-Domain

Durchweg alle Anbieter von personalisierten E-Mail-Lösungen bieten ihren Kunden ein verschlüsseltes und werbefreies Postfach. Zusätzlich werden Spam- und Phishing-Filter eingesetzt, um die Postfächer vor unerwünschten Sendungen zu schützen. Zum Empfang und Versand von E-Mails bieten viele Provider neben Webmailern auch die Unterstützung für POP und IMAP an. Auf diese Weise können die E-Mails mit einer Desktop-Software wie Microsoft Outlook oder Mozilla Thunderbird verwaltet werden. Nicht bei allen Anbietern gegeben, aber für viele Anwender wichtig, ist eine speziell für Mobilgeräte optimierte Oberfläche. Praktische Zusatzfunktionen wie Adressbücher, Kalender und eine E-Mail Adressensuche sind in den meisten Paketen enthalten. In einigen Fällen kombinieren die Provider die eigene Email Domain mit einem Gratis-Webspeicher, der zur Ablage von Dokumenten oder zur Erstellung einer eigenen Homepage verwendet werden kann.

Bevor Sie sich für ein Angebot entscheiden, sollten Sie zunächst Ihren Bedarf an Postfächern und Speicherplatz ermitteln. Für den Preis entscheidend ist auch, für welche Domainendung Sie sich entscheiden. In der Regel ist eine .de-Domain inklusive. Domainendungen wie .com, .net oder .org sind meist erst in höheren Paketen wählbar. Erst im nächsten Schritt sollten Sie dann einen Blick auf Zusatzleistungen wie Webspeicher oder kostenlose Software werfen.

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